BrainAge
Das wahre Alter des Gehirns sichtbar machen — Jahre bevor sich cerebrale Schäden klinisch zeigen.
MRT-basierte volumetrische Analyse zur Früherkennung beschleunigter Hirnalterung.
Das Gehirn kann fünf Jahre älter sein als das chronologische Lebensalter — bei unauffälligem äußeren Befund.
Hirnvolumen ist in Studien ein integraler Marker für den allgemeinen Gesundheitszustand und das Sterberisiko. · Reykjavik-Studie · van Elderen et al., 2016
Das Gehirn altert mit — oft schneller als der Mensch
Mit zunehmendem Alter nimmt die Hirnsubstanz ab. Übersteigt dieser Verlust das altersübliche Maß, kann eine Gehirnatrophie der Vorbote einer Erkrankung von Gehirn oder Herz sein — lange bevor Symptome auftreten.
Beschleunigte Alterung verläuft still
Strukturelle Veränderungen entwickeln sich asymptomatisch und werden im klinischen Alltag übersehen.
Schäden werden irreversibel
Über das altersübliche Maß abgebautes Hirnvolumen geht dauerhaft verloren.
Frühes Handeln wirkt
Risikofaktoren lassen sich behandeln — vorausgesetzt, sie werden rechtzeitig erkannt.
Patienten mit Risikofaktoren
Genau jene Menschen, die am meisten von einer Lebensstiländerung profitieren — bevor irreparable Schäden entstehen.
Auch neurodegenerative und neuroentzündliche Prozesse können die Hirnsubstanz schneller schwinden lassen als im normalen Alterungsprozess.
Vom MRT-Bild zum belastbaren Befund
Schonend, nicht-invasiv und vollständig automatisiert — integrierbar in den radiologischen Workflow.
MRT-Aufnahme
Standardisierte, strahlungsfreie Bildgebung des Gehirns am vorhandenen MRT-Gerät.
Volumetrie
Atlasbasierte automatische Vermessung der Hirnsubstanz mit validierter Software.
Alters-Vergleich
Abgleich mit einem Normkollektiv gesunder Probanden über die gesamte Lebensspanne.
Befundbericht
Klare Einordnung: Hirnvolumen und jährliche Veränderung im Normbereich oder auffällig.
Validierte methodische Grundlage von jung diagnostics: die Volumetrie basiert auf Opfer et al. (2023, Eur Radiol), die jährliche Hirnvolumenverlustrate auf Opfer et al. (2024, Int J CARS, „BrainLossNet").
Wo steht der Patient im Normbereich?
Liegt das Hirnvolumen sicher im roten Bereich, wird eine ergänzende fachärztliche Abklärung empfohlen.
Schreitet der Volumenverlust voran?
Bei wiederholter Messung und im Vergleich mit der Voruntersuchung zeigt die jährliche Hirnvolumenveränderung (HVV) eine Zunahme des geschätzten Hirnalters.
Die jährliche Veränderung liegt im Normbereich — der Verlauf ist unauffällig.
Liegt die HVV sicher im nicht-altersentsprechenden Bereich, ist eine fachärztliche Abklärung angezeigt.
Warum BrainAge anbieten?
Frühzeitig statt zu spät
Erkennen Sie beschleunigte Hirnalterung, solange Risikofaktoren noch beeinflussbar sind.
Schonend & nicht-invasiv
Strahlungsfreie MRT-Bildgebung ohne Belastung für den Patienten.
Objektiv & reproduzierbar
Automatisierte Volumetrie liefert quantitative, vergleichbare Werte statt subjektiver Einschätzung.
Verlauf messbar machen
Wiederholungsmessungen dokumentieren den Therapieerfolg über die Zeit.
Motivation für Patienten
Das „Hirnalter" ist ein eingängiges, motivierendes Maß für Lebensstiländerung.
Profilschärfung
Positionieren Sie Ihre Praxis als Anbieter moderner, bildgebender Prävention.
Klare Indikation, klare Grenzen
BrainAge ist ein Baustein der Risikoeinordnung — und ersetzt keine fachärztliche Diagnose.
Was BrainAge leistet
- Quantifiziert Hirnvolumen und dessen jährliche Veränderung
- Vergleicht den Befund mit einem gesunden Normkollektiv
- Übersetzt das Ergebnis in ein verständliches „Hirnalter"
- Identifiziert auffällige und progrediente Befunde
Was danach folgt
- Bei Auffälligkeit: ergänzende fachärztliche Abklärung
- Überprüfung und aktive Reduktion beeinflussbarer Risikofaktoren
- Verlaufskontrolle zur Dokumentation des Therapieerfolgs
- Einbettung in das individuelle Präventionskonzept
Machen Sie das Hirnalter sichtbar.
Bringen Sie BrainAge in Ihre Radiologie oder Präventionssprechstunde — und erkennen Sie Gesundheitsrisiken, bevor sie irreversibel werden.
Ausschließlich für medizinisches Fachpersonal bestimmt.
Belege für die Kernaussagen
Hirnalter als Biomarker der Hirngesundheit
Cumplido-Mayoral et al. (2024). The mediating role of neuroimaging-derived biological brain age in the association between risk factors for dementia and cognitive decline. Lancet Healthy Longev 5:e276–e286.
Marseglia et al. (2025). Biological brain age and resilience in cognitively unimpaired 70-year-old individuals. Alzheimers Dement 21:e14435.
Kou et al. (2024). Proteomic brain age gap, dementia risk and brain volume measurements. Innov Aging 8(S1):igae098.
Vaskuläre Risikofaktoren & beschleunigte Alterung
Cheng et al. (2024). Markers of biological brain aging mediate effects of vascular risk factors on cognitive and motor functions (UK Biobank & Hamburg City Health Study). medRxiv 2024.07.24.24310926 (Preprint).
Daviet et al. (2022). Associations between alcohol consumption and gray and white matter volumes in the UK Biobank. Nat Commun 13:1175.
Hirnvolumen & Mortalitätsrisiko
van Elderen et al. (2016). Brain volume as an integrated marker for the risk of death (AGES–Reykjavik Study). J Gerontol A Biol Sci Med Sci 71:131–137.
Yi et al. (2024). Baseline and longitudinal MRI markers associated with 16-year mortality in cerebral small vessel disease (RUN DMC). Neurology 103(4):e209701.
Beeinflussbare Faktoren & Prävention
Livingston et al. (2024). Dementia prevention, intervention and care: 2024 report of the Lancet standing Commission. Lancet 404:572–628.
Bachmann et al. (2025). Protective effects of socioeconomic status and lifestyle on amyloid- and WMH-related brain atrophy. Ann Neurol 98:1222–1236.
WHO (2019). Risk reduction of cognitive decline and dementia: WHO guidelines. World Health Organization, Geneva.
Methodische Grundlage · jung diagnostics
BrainAge: Opfer et al. (2023). Automatic segmentation of the thalamus using a massively trained 3D convolutional neural network. Eur Radiol 33(3):1852–1861.
Hirnvolumenverlustrate: Opfer et al. (2024). BrainLossNet: a fast, accurate and robust method to estimate brain volume loss from longitudinal MRI. Int J Comput Assist Radiol Surg 19:1763–1771.